Nachhaltigkeit
Eine Hilfe, die nach unserer Abreise aufhört zu wirken, ist keine Hilfe. Deshalb finanzieren wir nicht die Bohrung allein, sondern den ganzen Weg bis zum funktionierenden Brunnen: Bodenanalyse, Bohrung, Pumpe und die Übergabe an ein geschultes Dorfkomitee, das die Anlage instand hält. Wo kurzfristige Nothilfe nötig ist, leisten wir sie – aber der Regelfall ist das Projekt, das eine Gemeinde danach selbst weiterträgt.
Der Mensch im Mittelpunkt
Wir entscheiden nach Bedarf, nicht nach Zugehörigkeit. Unsere Satzung verpflichtet uns auf Projekte für alle Menschen – ohne Unterschied von Sprache, Religion, Hautfarbe, Herkunft, Weltanschauung, Geschlecht oder Land. Keine Institution, Gruppe oder Gemeinschaft erhält bei uns Vorrang, auch keine, der wir selbst nahestehen.
Treue
Wir bleiben bei einem Projekt, wenn die Aufmerksamkeit weiterzieht. Jeder fertiggestellte Brunnen wird mit Ort, Land und Eröffnungsvideo dauerhaft in unserem Brunnenregister geführt – auch Jahre nach der Spende. Wer für einen Verstorbenen spendet, findet dessen Namen dort wieder.
Zuverlässigkeit
Wir halten uns an das Recht und die ethischen Maßstäbe der Länder, in denen wir arbeiten. Unser Vorstand besteht aus sechs Personen, und der Verein kann rechtlich nur von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten werden – keine einzelne Person kann allein über Vereinsmittel verfügen. Verhalten von Partnern oder Geldgebern, das dem gesellschaftlichen Konsens widerspricht, tragen wir nicht mit.
Transparenz
Unter Transparenz verstehen wir Folgendes: Im Umgang mit unseren Spenderinnen und Spendern, unseren ehrenamtlichen Unterstützern und den Menschen, denen unsere Arbeit zugutekommt, handeln wir nach dem Grundsatz der Offenheit und informieren die Öffentlichkeit über unsere Tätigkeit.
